Digitale Präsenz und dein Selbstwert – oder: kein Hutzeldipuzel :-)

Zum Hutzeldipuzel komme ich gleich. Smile. Doch erst stelle ich dir eine Frage: Wie sehr liebst du deine Webseite, deine digitale Präsenz? Und wie sehr liebst du dich? Und wie stark schreist du gerade innerlich und gehst in den Widerstand:

„Mensch Sabine, das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun!“

Sicher? 😉 Oder frei nach Byron Katie, The Work: „Ist das wirklich wahr?“

Meiner Meinung nach ist deine Webseite deine digitale Präsenz, mit der du dich im Internet zeigst. Dort finden dich Menschen oftmals zuerst und lernen dich kennen, lange bevor du ihnen real begegnest. Auf deiner Website fällt die Entscheidung: top oder flopp.

Der Weg des Kennenlernens startet sogar noch früher: in Google. Viele finden dich über die Suchmaschine, wenn du dort sichtbar bist. Das bedeutet: Du bist nur auffindbar, wenn du dich mit für dich repräsentativen Keywords auf den ersten Rankingplätzen zeigst. Mehr als 30 Ergebnisse schaut sich heutzutage niemand mehr an, Tendenz eher maximal 10 bis 20.

Wenn du also viele Menschen für dein Business oder für deine Botschaft begeistern möchtest, lautet der Weg dorthin: Zeig dich bei Google! Nimm deinen Platz auf den ersten Positionen mit tollen Keywords ein und lass dich einfach finden. Dazu ist es nötig, zu wissen, wie das geht, wie du Suchmaschinenoptimierung machst, wie du deine Webseite präsentierst. Wie du also DICH darstellst und zwar klar, deutlich, mit Freude! Liebst du dich? Liebst du deine Webseite = deine digitale Präsenz? Oder verweigerst du eher noch, dass du dich „darum“ kümmern „musst“?

Jetzt komme ich zum Hutzeldipuzel.

 

Nummer 1 bei Google: vermessen oder angemessen?

Sagen wir, es gibt da eine wunderbare Frau mit einem großen Herz und einem tollen Anliegen. Sie begeistert Menschen, den Wald nicht nur als Lieferant für den Rohstoff Holz auszubeuten, sondern ihn als wertvollen Kraftort zu begreifen. Im wahrsten Sinn des Wortes – inklusive Baumumarmung. Sie bringt Menschen nahe, dass sie im Wald ihre Kräfte aufladen können, öfter in den Austausch mit Bäumen gehen dürfen, um das eigene Selbstbewusstsein zu stärken, und sie lehrt, welche Auswirkungen diese wohlwollende Wechselwirkung zwischen Baum und Mensch auf die gesamte Menschheit und unser aller Gleichgewicht hat.

Soweit so wundervoll.

Als ich sie frage, mit welchem Keyword sie denn auf Platz 1 bei Google am liebsten gefunden werden will, sagt sie:

„Hutzeldipuzel.“

Natürlich nicht. 😉 Grins. Doch es war ein Begriff, der genauso oft gesucht wird wie Hutzeldipuzel. Nämlich 0 Mal.

Ich hake nach. Und was ist mit „Wald“? Suchanfragen: fast 50.000 pro Monat! Oder mit „Baum“? 90.000! Fast 100.000 Menschen suchen monatlich nach dem Wort „Baum“. Wow, was für eine Chance, denke ich.

Meine Waldfee lächelt mich an und meint, dass das doch die falschen Menschen wären, die nach Wald oder Baum suchen. Die würden sich doch nicht dafür interessieren, wie sie in Beziehung mit einem Baum gehen können oder welche Heilung sie im Wald erfahren könnten und schon gar nicht für Baumumarmungen. Menschen, die in Google nach Baum suchen, interessieren sich fürs Baumabholzen, für den Wald als Nutzfläche oder für Baumarten, meint sie.

Hmpf.

Und was ist, wenn diese „falschen“ Menschen durch dich, liebe Waldfee, auf einen neuen Gedankenansatz kommen (Hutzeldipuzel!), nach dem sie bisher noch gar nicht suchen KONNTEN, weil sie ihn nicht kennen!?

Was ist, wenn die Engstirnigkeit gar nicht auf Seiten der anderen liegt, sondern wir – die „Waldfeen“ 😉 – die Box schon mal zugemacht haben und die Aufschrift „die falschen Interessenten“ drauf geklebt haben, ohne diesen Menschen die Chance zu geben, sie wahrhaftig kennen zu lernen?

Was ist, wenn wir einfach Scheiße-Angst haben, wenn uns 90.000 Menschen finden, wenn wir auf Platz 1 bei Google mit einem genialen Keyword stehen, weil wir dann wirklich etwas bewirken könnten, weil wir dann echt sichtbar sind?

 

Ich lade dich heute ein, dich dafür zu öffnen, dass du unverschämt (ohne Scham) und vermessen (an nix zu messen, also endlos) sein darfst. Ich ermutige dich, in ganz großem Stil zu denken und zu fühlen. Ich fordere dich heraus (Herausforderung = raus aus der Box und aus deiner Komfortzone), machtvoll und wirksam zu sein. Und dir richtig große Keywords vorzunehmen, mit denen du von richtig vielen Menschen gefunden werden willst!

Weißt du, es könnte ja sein, dass die Menschen – die falschen 😉 – längst suchen, was du anzubieten hast. Das Hutzeldipuzel zum Beispiel 😉 Ohne dass diese Menschen einen Namen (ein Keyword) dafür haben. Aber/Und sie haben eine große Sehnsucht. Und du hast den Namen dafür. Mehr noch: Du hast die Antwort. Du hast die Idee und die Botschaft! Du weißt, was du diesen Menschen mit auf ihren Weg geben darfst.

Und wenn du dich gerade ertappt fühlst: Dann komm runter von deinem möglicherweise leicht erhabenen Ross und lass dich von Menschen mit ganz einfachen Begriffen wie „Wald“ oder „Baum“ finden und überrasche sie mit deinem Angebot. Denn, wenn du es nicht tust, tun es andere. Und die wollen dann den Wald vielleicht wirklich roden und den Baum schlachten und den Regenwald mitsamt seiner Lebewesen killen. Also zeig dich mit dem, was dir wirklich wichtig ist.

 

Dein Selbstwert – deine Webseite – dein Ranking

Deine Webseite ist der Platz, auf dem du es in der Hand hast, wie stark du gefunden wirst und wie sichtbar du bist. Anders als bei Anzeigen kannst du mit Suchmaschinenoptimierung über deine Webseite wirken. Dein Selbstwert und deine Liebe zu dir und deinem Business, zu deiner Wirkungskompetenz, hat ganz stark etwas damit zu tun, wie du dich nach außen darstellst. Und die Webseite ist der digitale Ausdruck dessen.

Solange du im Widerstand bist und dich gegen den „Technikkram“, gegen SEO, gegen ein gutes Webdesign, gegen die Pflege deiner Homepage, gegen Social Media wehrst, lehnst du dich auch ein Stück weit selbst ab. Denn wir wirken heutzutage alle im Internet! Die Frage ist nur, wie weit wir das freudvoll annehmen und uns darauf einlassen und das nutzen – oder nicht. Auch eine nicht gepflegte Webseite wirkt. Dann eben schlecht.

Je mehr du dich und deine Präsenz in der digitalen Welt annimmst, umso mehr wirst du dich mit deiner Webseite, mit Suchmaschinenoptimierung, mit Google-Ranking, mit Social Media und mit allem, was da noch kommt, beschäftigen und anfreunden. Wir stehen sogar erst am Anfang der Digitalisierung. Es ist also jetzt der beste Zeitpunkt, um einzusteigen und dich auf ein tolles digitales Abenteuer mit deiner Webseite einzulassen. Jetzt kannst du deine digitale Wirkungskompetenz steigern.

 

Verantwortung für dein Wirken übernehmen: 5 Webseiten-Tipps

Nicht zu handeln und dich einem hervorragenden Google-Ranking zu verweigern, indem du gar nicht mitspielst, heißt, die Verantwortung anderen zu überlassen. Wie schon gesagt: Die Waldkiller stören sich nicht daran, mit welchem Keyword sie gefunden werden.

Ich möchte dich mit dem Gedanken inspirieren, dass du die Verantwortung in der Hand hast, dich mit einer gut aufgestellten Website richtig sichtbar zu machen. Und ich mag dir noch etwas mit auf den Weg geben: Wenn du loslegst und die Verantwortung für deine digitale Sichtbarkeit übernimmst, erteilst du damit anderen unbewusst die Erlaubnis, dass sie das auch dürfen! Sich sichtbar zu machen, ist ansteckend.

Zum Abschluss gebe ich dir 5 konkrete Tipps, wie du direkt auf deiner Webseite zeigst, dass du gefunden werden willst, dass du wertvoll bist, dass du dich zeigen möchtest:

  1. Schriftgröße

Mach deine Schrift groß genug, das heißt mindestens 10 Punkt, gerne viel größer! Eine zu kleine Schrift ist schlecht lesbar und sagt außerdem aus, dass du dich klein machst.

  1. Dein Foto – groß und sympathisch

Zeige dich mit einem Bild von deiner Schokoladenseite. Und zwar mit einem aktuellen Bild, damit dich die Menschen so kennen lernen, wie du heute aussiehst (und nicht vor 10 Jahren 😉 )

  1. Klare Botschaft auf der Startseite

Kommuniziere direkt auf der Startseite, was du tust, worum es geht. Lass alles Unnötige weg und schreibe in den ersten 2 Sätzen deine wichtigste Botschaft. Die Menschen lesen unter Umständen nur diese erste Seite und es sollte sofort klar werden, worum es dir geht.

  1. Kommentare zulassen

Lass bei deinen Blogbeiträgen Kommentare zu und geh in Interaktion mit den Menschen! Auch „schlechte“ Feedbacks kannst du nutzen, um deine Meinung klar zu stellen – oder auch, um deine Inhalte gegebenenfalls zu verbessern.

  1. Social Media Profile verlinken

Zeige, dass du aktiv bist und auch auf anderen Kanälen zu finden bist. Mach dich digital sichtbar und teile den Menschen mit, wo das ist! Es ist, als ob du ihnen Bescheid gibst: „Hey, mein Stammcafé ist Facebook – triff mich dort doch mal!“

 

Inspiration: leuchtend & hinreißend

Zum Schluss inspiriere ich dich mit einem Gedicht. Aus „Rückkehr zur Liebe“, 1992, von Marianne Williamson:

„Unsere tiefste Angst ist nicht,

dass wir unzulänglich sind,

unsere tiefste Angst ist,

dass wir unermesslich machtvoll sind.

Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

Wir fragen uns:

‚Wer bin ich eigentlich,

dass ich leuchtend, hinreißend, begnadet und fantastisch sein darf?‘

Wer bist du denn, es nicht zu sein?“

 

Leuchte! Nimm deinen Platz ein! Lass dich finden. Übernimm die Verantwortung für deine digitale Präsenz.

Und wenn du SEO lernen willst, um richtig toll in Google zu ranken und deine Webseite zu optimieren, dann schau auf meiner Homepage rein, oder wir sehen uns im WuWei SuperClub.

Unermesslich machtvolle und leuchtend-hinreißende Herzensgrüße

Super Sabine

SEO- und Text-Expertin & Fachfrau für Lebenskicks

www.super-sabine.de

12 Kommentare
  1. Regina
    Regina says:

    Wunderbar – lieben Dank @Sabine!

    ja, die Wirkung entsteht in der Präsenz. Das ist online und offline sehr ähnlich.

    Wichtig ist immer, die Wirkung zu steuern und dazu ist Selbstrefelktion angesagt. Digital und real.
    Auf dieser Basis passiert die Resonanz – das ist auch dass, was ich mit Feel-Set meine.

    Wenn ich zwar gedanklich, vom mind her in tune bin, mit dem, was ich will, aber dabei mein Gefühl, meine Empfindung (und die damit einhergehende Schwingung) überhöre, werde ich nicht die Wirkung erzielen, die ich möchte. Oder aber unter der größten Anstrengung.

    And so it is mit der Website. Wenn ich alles richtig mache an technischer Arbeit, aber mich da nicht in Gänze reintransportieren vermag ( auch mit dem über den Hutzeldiputzel Anspruch hinausachsen und beim Wald zu landen) , ja dann werde ich einfach nicht die gewünschte Resonanz erhalten.

    Ein großes Feld. Ich danke Dir für die klaren Worte!

    Regina

    Antworten
  2. Elke
    Elke says:

    Liebe Sabine,
    ein super-toller Artikel! Du erklärst die Dinge immer wieder so lebendig und freudig – da habe ich schon beim Lesen ein Lächeln im Gesicht 🙂 Ich merke, dass du lebst, was du sagst. Und ich merke auch, dass mich das Beschäftigen mit Keywords und meiner Homepage dahin führt, dass ich selbst mehr Klarheit darüber finde, wo ich denn eigentlich hin will….ich habe vor einem knappen halben Jahr gestartet, nach dem Motto: besser unfertig anfangen als perfekt hinauszögern….und jetzt kommt für mich mehr und mehr Klarheit hinein.

    Antworten
  3. Viktoria
    Viktoria says:

    Vielen Dank, für diesen windervollen Artikel. Das stimmt. Egal wie schön eine Website ist, muss sie von den Richtigen gefunden werden. Suchmaschinen helfen sehr dabei. Sabine hat kurz und knapp gut erklärt. Herzlichen Dank dafür.

    Beste Grüße
    Viktoria

    Antworten
    • Regina
      Regina says:

      So ist es, Isabel.

      Genau dafür dürfen wir unsere Netzwerk vielmehr nutzen.

      Für Größe. Gelebte Größe.

      Damit wir immer wieder daran erinnert werden und sie dann auch aushalten können 😉

      Lg
      Regina
      Regina

      Antworten
  4. Sarah Hadinoto
    Sarah Hadinoto says:

    Haha… Huzeldipuzel – nach ein paar Zeilen wusste ich genau, aus welcher Ecke das kommen könnte.
    Gut geschrieben. Und es wird den Menschen gerecht, denen du nahe sein möchtest. Sehr schön!

    Antworten

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